Sägekette
Bei einer Motorsäge wird die Sägekette von einem Benzinmotor angetrieben. Meistens handelt es sich dabei um Zweitaktmotoren. Das hat den Vorteil, dass die Motorsäge in jeder Lage betrieben werden kann. Hat eine Motorsäge nämlich einen Viertaktmotor, würde das Öl in der Ölwanne ja nicht mehr die Kurbelwelle und die Zylinder erreichen, sobald man die Säge kopfüber hält. Inzwischen gibt es aber auch schon moderne Technik, mit der es möglich ist, eine Motorsäge mit einem Viertaktmotor auszustatten. Doch solche Motorsägen sind sehr teuer und nur für den professionellen Einsatz sinnvoll. Motorsägen gibt es in verschiedenen Größen und mit verschieden großen Motoren. Die Leistung dieser Maschinen liegt in etwa zwischen 2 und 12 PS. Die Schwertlängen können durchaus bis zu 80 cm betragen. Damit lassen sich dann schon sehr große Bäume fällen. Die Sägekette einer Motorsäge hat in der Regel etwas größere Schneidzähne. Das ermöglicht einen sehr viel schnelleren Schnitt wie mit kleinen Zähnen, dafür ist die Schnittfläche aber meistens sehr rau. Das spielt aber beim Holzfällen keine große Rolle.
Es ist aber völlig gleichgültig, ob man nun eine Elektrokettensäge oder eine Motorsäge benutzt, alle Sägeketten müssen regelmäßig mit Kettenöl geölt werden. Sonst laufen sie sich heiß. Die meisten Motorsägen haben aber automatische Einrichtung, um die Sägekette zu ölen. Von Zeit zu Zeit muss eine Sägekette aber auch wieder geschärft werden.