Heckenschere
Bei der mechanischen Heckenschere, die ähnlich der „gewöhnlichen“ Schere aufgebaut ist, macht man sich die Hebelkraft zu nutze. Durch einen Zangengriff, der bis zur doppelten Länge der Schneide hat, lassen sich auch Äste mit stärkeren Durchmessern mühelos und mit einem Schnitt durchtrennen. Erleichtert wird die Arbeit mit der mechanischen Heckenschere durch ergonomisch geformte Griffe auf der einen Seite und entsprechend geschliffenen Schneiden auf der anderen Seite. Als idealer Schneidenschliff hat sich der sogenannte Wellenschliff erwiesen.
Im Gegensatz zur mechanischen Variante erkennen Sie bei der durch einen Motor angetriebenen Heckenschere keine direkte Ähnlichkeit mit einer Schere. Die Motorschere funktioniert auf Basis zweier mit Messern besetzter Balken die gemeinsam das sogenannte Schwert ergeben. Über dem feststehenden Balken bewegt sich der zweite bewegliche Balken in sehr schnellen Bewegungen auf und ab. Durch dieses Prinzip werden die zwischen den Schneiden befindlichen Äste abgetrennt. Wenn Sie sich einmal das Schwert näherer betrachten können Sie aber auch hier das Scherenprinzip erkennen. Von oben gesehen wirken die beiden übereinander liegenden Balken wie viele hintereinander gereihte Scheren.
Welche Heckenschere zum Einsatz kommt hängt immer von den örtlichen Gegebenheiten und dem Arbeitsumfang ab. In Ihrem privaten Garten werden Sie sicherlich auf Grund der Anschaffungskosten eher die mechanische Heckenschere oder die elektrische Motor-Heckenschere verwenden um den höchstens ein bis zwei Mal im Jahr fälligen Schnitt der Hecken zu erledigen. Der gewerbliche Nutzer verwendet sicherlich trotz der höheren Anschaffungskosten die Heckenschere mit Verbrennungsmotor, da hier weder ein Stromanschluss vorhanden sein muss noch ein störendes Kabel die Arbeit behindert.